BEGIN:VCALENDAR
PRODID:-//lehr.salon//DARMSTADT//DE
VERSION:2.0
CALSCALE:GREGORIAN
X-WR-CALNAME:Jazzinstitut Darmstadt – Darmstädter Jazzherbst 2026: Potsa Lotsa XL / Amoeba’s Dance
BEGIN:VEVENT
UID:event-3147316088@darmstadt.lehr.salon
DTSTAMP:20260808T012747Z
DTSTART;TZID=Europe/Berlin:20260925T213000
DTEND;TZID=Europe/Berlin:20260925T230000
STATUS:CONFIRMED
SUMMARY:Darmstädter Jazzherbst 2026: Potsa Lotsa XL / Amoeba’s Dance
LOCATION:Jazzinstitut Darmstadt
DESCRIPTION:Doppelkonzert mit GLOD/RAMOND/KUGEL Was ist Jazz\, und was kann Jazz sein? Die erste Frage muss nicht notgedrungen mit der zweiten verknüpft sein\, aber die Berliner Saxofonistin Silke Eberhard beantwortet mit ihrer extragroßen Band Potsa Lotsa und ihrem neuen Programm „Amoeba’s Dance“\, beide Fragen auf einmal. Ihre Antworten sind komplex\, und dennoch gehen sie ohne Umwege ins Ohr und bleiben im Kopf haften. In der Besetzung Silke Eberhard | Altsaxophon\, Jürgen Kupke | Klarinette\, Uli Kempendorff | Tenorsaxophon\, Klarinette\, Nikolaus Neuser | Trompete\, Gerhard Gschlößl | Posaune\, Johannes Fink | Cello\, Taiko Saito | Vibraphon\, Antonis Anissegos | Klavier\, Igor Spallati | Bass und Kay Lübke | Schlagzeug gehören die Musiker*innen zur Speerspitze der derzeitigen kreativen Jazzszene von Berlin und sind\, in ihrer Ballung\, zugleich Programm. Es handelt sich nämlich ausschließlich um Musikerpersönlichkeiten\, die sich durch eine markante Signatur auszeichnen und diese auch dann in selbstbewusster Zurückhaltung behaupten\, wenn sie sich in einen größeren Kontext einordnen. So wirken solistischen Exkurse nicht wie Alleingänge\, sondern erscheinen als gruppendienliche Glanzlichter in einem kollektiven Prozess. Silke Eberhard ist eine feinsinnige Mittlerin zwischen verschiedenen Aggregatzuständen aus Vergangenheit und Gegenwart\, Sendern und Empfängern wie auch den Intentionen und Obsessionen von zehn Individualisten\, die sie zielgerichtet in ihren Kompositionen vereint. Unaufdringlich und mit bemerkenswertem Einfühlungsvermögen stellt sie Spielfreude über Intellekt sowie Demut und Respekt vor dem Material über virtuosen Exhibitionismus. »Es ist schon durchkomponierte Musik\, aber es ist immer alles erlaubt und kann immer alles passieren«\, erklärt sie fröhlich. Eberhards Stärke beruht auf ihrer Unvoreingenommenheit. Wenn man diese Musik Free Jazz nennen will\, dann nicht wegen ihrer strukturellen\, sondern aufgrund ihrer inneren Freiheit. Sie erhebt sich nicht über andere Musikformen\, sondern bleibt mit den zwanzig Beinen der beteiligten Musikerinnen und Musiker auf dem Boden des Alltags. Und genau mit dieser Haltung beantwortet sie nicht nur die Frage\, was im Jahr 2026 Jazz ist\, sondern was er darüber hinaus auch noch sein kann. Eine Veranstaltung im Rahmen des Hessischen Jazzpodiums 2026 . Die Veranstaltung wird gefördert vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Forschung\, Kunst und Kultur\n[Diskussion]
URL:https://www.jazzinstitut.de/jazzkalender-konzert/darmstaedter-jazzherbst-2026-potsa-lotsa-xl-amoebas-dance/?utm_source=darmstadt.lehr.salon&utm_medium=referral&utm_content=ics
END:VEVENT
END:VCALENDAR